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Regisseur Schauspiel Oper |
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Tankred Dorst (1925- ),
Schriftsteller,
Drehbuchautor, Regisseur und Übersetzer. 1947 aus englischer und amerikanischer
Gefangenschaft entlassen, absolvierte der gebürtige Thüringer
nachträglich das Abitur und studierte in Bamberg und München
Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften. Die künstlerische
Vielfalt und die Fülle von Publikationen zeugen von einer großen
Schaffenskraft. Ein Hauptaugenmerk galt dabei dem Theater und verwandten
Kunstgenres. So begann er als Autor bei einem Münchner Marionettentheater,
nachfolgende Arbeiten (u. a. Die Kurve, 1960; Die Mohrin, 1964) bauten
auf diesen Erfahrungen auf und waren stilistisch an das absurde Theater
angelehnt.
Mit dem gesellschaftskritischen Stück Toller erlebte Dorst 1968 einen enormen internationalen Erfolg. Aus der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Zadek ging ein Jahr später der Film Rotmord oder I was a german hervor. Der Zyklus Deutsche Stücke (1976-1985), der aus je drei Dramen und Filmszenarien besteht, reflektiert die Zeit von der Weimarer Republik bis zum Anfang der siebziger Jahre unter sozialkritisch-psychologischen Aspekten und der Berücksichtigung der eigenen Biographie. 1986 und 1988 folgten die von einem düsteren Gesellschaftsbild geprägten Arbeiten Ich, Feuerbach bzw. Korbes. Weitere Stücke: Die Villa (1979), Heinrich oder Die Schmerzen der Phantasie (1985). Auf dem Chimborazo Zurueck / back |
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